Ganz-Sein
Im Ganz-Sein hast du alles losgelassen, was du nicht bist, bist eins mit deinem Wesenskern, deinem Ursprung, deiner Quelle. Du bist in deiner Kraft, spürst die Qualität des Ursprungs allen Seins - das „ich bin“, die Leere, den Raum, die Stille, den Frieden, die Freiheit, die Verbundenheit, das Glück, die Liebe …
Eckhart Tolle formuliert dieses Wiedererlangen des Ganz-Seins folgendermaßen:
„Wenn du aufhörst, zwanghaft vom Jetzt wegzustreben, dann ergießt sich die Freude des Seins in alles hinein, was du tust. … du bist dir des Unsterblichen hinter den Formen bewusst. Du weißt, dass „das Wahre nicht bedroht werden kann“ (Eckhart Tolle, Jetzt, die Kraft der Gegenwart, S79/80)
Das Unermessliche, das Undenkbare wird nur in der Liebe erkannt, niemals durch die tiefen, subtilen Abwehrmechanismen des Intellekts. Jiddu Krishnamurti, Vollkommene Freiheit
„Liebe ist, einem anderen Menschen mit der gleichen Intensität, auf der gleichen Ebene, zur gleichen Zeit zu begegnen. Nicht wahr? Das ist Liebe. Ich spreche nicht von der körperlichen Liebe. Ich spreche von der Liebe, die weder Verlangen noch Vergnügen ist. Jemandem zu begegnen, der die gleiche Intensität, das gleiche Verständnis von Zeit, die gleiche Leidenschaft mitbringt – das ist Liebe. Wenn diese Liebe da ist und ihr Geist diese Qualität von Stille hat, findet Kommunikation ohne Worte statt. Diese Kommunikation ist in Wirklichkeit eine Kommunion, bei der man etwas miteinander teilt, das nicht in Worte gefasst werden kann. In dem Augenblick, in dem sie es in Worte fassen, ist es schon entschwunden, denn das Wort ist nicht das eigentliche.“
(Jiddu Krishnamurti, Das Licht in dir - über die wahre Meditation)


